Runder Tisch
Berliner Umwelt- und Klimabildungs-Akteur*innen suchen den Dialog


Wir sind Träger*innen der Berliner Umwelt- und Klimabildung
In Schulen, Kiezen, Unternehmen und anderen Lernorten vermitteln wir Wissen, fördern Beteiligung und motivieren zum Handeln. Wir schlagen Brücken zwischen den Berliner Klimazielen und den Bürger*innen dieser Stadt. Wir schaffen Orte, an denen Nachhaltigkeit gelebt und erfahrbar wird. Im multikulturellen Berlin bringen wir Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, die sich gemeinsam für eine sozial gerechte, ökologische Transformation einsetzen. Unser gemeinsames Ziel ist es, Menschen in ihrer kulturellen und politischen Vielfalt zu verbinden, um ein inklusives, umweltgerechtes und ökologisch nachhaltiges Berlin zu gestalten. Mit unseren vielfältigen Angeboten, erfolgreichen Projekten und unserer hohen fachlichen Expertise verändern wir Denken, Handeln und Herzen.
Vieles, was über Jahre hinweg aufgebaut wurde, droht zu verschwinden
Massive Kürzungen des Haushalts und der Förderprogramme, fehlende verlässliche Finanzierungsoptionen und eine kaum noch handhabbare Planungsunsicherheit bringen die Akteur*innen in existenzbedrohende Situationen. Zentrale Projekte enden, Kernfinanzierungen brechen weg, Teams lösen sich auf, Mitarbeitende werden entlassen und wertvolles Know-how geht verloren. Für Berlin bedeutet dies eine Gefährdung und Schwächung der Bildungs- und Beteiligungsstrukturen für Umwelt- und Klimaschutz auf vielen Ebenen.


Es ist an der Zeit, gemeinsam Lösungen zu entwickeln
Mit unserem Runden Tisch wollen wir die Herausforderungen unserer gemeinnützigen Initiativen aufzeigen, Missstände aufdecken und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Wir sind bereit, konstruktiv nach vorne zu denken, Neues zu wagen, nach Lösungen zu suchen und auch Altes loszulassen. Uns ist bewusst, dass das Fordern nach mehr Finanzierung allein nicht ausreicht.
Wir sind überzeugt: Wenn politischer Wille, Verwaltungskompetenz, Praxiserfahrung und berlinweites Denken zusammenkommen, lassen sich gemeinsame, transformative Lösungen finden – und die Umwelt- und Klimabildung in Berlin kann langfristig gesichert und gestärkt werden. Doch wir können nicht länger nur über unsere Fachthemen sprechen, sondern müssen auch den strukturellen Abbau und die Bedrohung unserer Existenz klar benennen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung möchten wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass sinnvolle, etablierte Strukturen erhalten bleiben und eine Weiterentwicklung unserer engagierten Umwelt- und Klimainitiativen möglich wird.
Akteure Runder Tisch Umwelt- und Klimabildung Berlin

Was uns konkret bewegt
Darüber sollten wir sprechen
Wir wissen, dass auch Politik und Verwaltung unter großem Druck stehen. Entscheidungen sind komplex, Ressourcen sind knapp. Gerade deshalb möchten wir nicht mit Forderungen, sondern mit Dialogbereitschaft auftreten.
Unsere Fragen:
- Ist Ihnen die akute Gefahr des Strukturabbaus im Bereich Umwelt- und Klimabildung bewusst – und wie gehen Sie damit um?
- Haben Sie Interesse, die Umwelt- und Klimabildung in Berlin zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten und warum (oder warum nicht)?
- Falls ja: Können Sie sich einen Austausch zu unserem Diskussionspapier vorstellen? Gibt es weitere Themen, die Sie in diesem Zusammenhang für relevant halten?
- Welche nächsten Schritte könnten wir gemeinsam dazu gehen?
Wir haben unser Diskussionspapier in zwei Versionen ausgearbeitet: als umfassende Langfassung und als handliche Kurzfassung. Beide Papiere können hier heruntergeladen werden.


Verständnislosigkeit statt Dialog
Wir haben an die politischen Türen geklopft – doch leider scheinen unsere Anliegen bislang weder gesehen noch gehört zu werden.
Um in einen konstruktiven Austausch zu treten, haben wir uns am 4. August 2025 mit beiden Diskussionspapieren (unten zum Download) an die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gewandt.
Am 12. September erhielten wir eine abgestimmte Antwort der beiden Verwaltungen, die uns überraschte. Sie macht deutlich, dass weder Verständnis für unsere Situation besteht noch die tatsächlichen Probleme erkannt werden. Anstatt auf unsere Sorgen einzugehen, wurde lediglich betont, die Kürzungen seien „moderat“, ohne dass eine Bereitschaft zum Dialog erkennbar war. Es fehlte ein echtes Interesse und ein offenes Ohr für unsere Position.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltskürzungen in den Bereichen Bildung und Umwelt sowie des undurchsichtigen Vorgehens der Verwaltung empfinden wir diese Antwort als unangemessen. Wir lassen nicht locker und werden weiterhin den Dialog suchen!
Stimmen der Akteur*innen des Runden Tisch
Mitzeichner*innen des Runder Tisch

Stimmen von Mitzeichner*innen
Mitzeichner*innen gesucht
Liebe Berliner Akteure*innen der Umwelt- und Klimabildung,
wie geht es euch? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Findet ihr euch in den sechs Punkten des Diskussionspapiers wieder? Wenn ja, dann meldet euch bei uns und werden Mitzeichner*innen!
Schickt uns euer Logo (hochauflösendes .png oder .eps) sowie die Kontaktdaten einer/s Ansprechpartner*in an: info@wir-berlin.org. Außerdem sammeln wir Stimmen von Mitzeichner*innen und Unterstützer*innen, die wir auf unserer Website veröffentlichen möchten. Wenn ihr eure Meinung öffentlich bekunden möchtet, sendet uns bitte ein Zitat (max. 700 Zeichen inkl. Leerzeichen), euren Namen und Titel sowie ein Porträtfoto in hoher Auflösung.
Wenn ihr mehr über unsere Initiative Runder Tisch Umwelt- und Klimabildung erfahren wollt, schreibt uns eine E-Mail.
Wir nehmen euch dann in unseren News-Verteiler auf.
Wir freuen uns auch über jegliche Tipps und Kontakte, die uns bei der Umsetzung unseres Vorhabens helfen.
Am Donnerstag, den 28.1.2026 von 11-12 Uhr laden wir alle Mitzeichner*innen und Interessenten zu einem Austausch per Videocall ein. Wenn ihr dabei sein wollt, meldet euch bei uns per E-Mail.







