ANTI-LITTERING

Littering ist die Vermüllung öffentlicher Räume.

Müll ist ein globales Problem und globale Probleme beginnen häufig lokal. Berlins öffentliche Räume vermüllen zusehends – sie werden zum zugemüllten Freizeit- und Eventraum, To-Go-Verpackungen, Getränkeflaschen, Kippen und Kronkorken sind allgegenwärtig. Mehr und mehr Menschen scheint das völlig egal zu sein. Genau das wollen wir ändern. Zusammen können wir etwas gegen die Vermüllung vor der eigenen Haustür tun, um damit global etwas zu bewirken!   

 

Gemeinsam gegen Littering.

Für ein schöneres Berlin.

Anti-Littering Header
Was ist Littering

Unter Littering versteht man die Vermüllung der öffentlichen Räume durch uns Menschen. 

Müll entsteht, wo Menschen gehen und stehen. Stets und ständig. Ob auf Straßen und Plätzen, Fußwegen, in Park- und Grünanlagen, im Wald oder um und in Gewässern. Dabei ist nicht entscheidend, wie die Vermüllung entstehtDas aus der Hose gefallene Taschentuch, die weggeworfene Zigarettenkippe, die stehengelassene Bierflasche, der Kronkorken, das ausgespuckte Kaugummi oder die liegengelassene Take-away Verpackung sind nur Beispiele, wie der Müll in die Umwelt gelangen kann. Vermüllte Plätze, Kieze und Parkflächen sind dabei nicht nur ein ästhetisches Problem. Nicht nur unsere Umwelt, sondern auch unsere Mitmenschen sind durch die Vermüllung gefährdet. 

Wieso littern Menschen

Die häufigsten Gründe für Littering sind Bequemlichkeit, Faulheit, Gleichgültigkeit, Achtlosigkeit und mangelndes Bewusstsein. 

Manche vermüllen die Umwelt, weil sie sich cool dabei fühlen, andere aus Gedankenlosigkeit. Die einen sind zu faul, drei Meter zum Mülleimer zu gehen. Anderen sind die Auswirkungen ihres Handelns egal oder nicht bewusst, da sie z.B. die Zigarettenkippe fälschlicherweise nicht für umweltschädlich halten. Es vergeht keine Sekunde in Berlin, ohne dass irgendwo Müll im öffentlichen Raum produziert wird. Der Abfall quillt aus den überfüllten Mülleimern und weht über Straßen, Plätze und durch Grünanlagen. 

Was wird gelittert

Diese Abfälle sind besonders häufig in der Umwelt oder auf den Straße zu finden:

Berlins Littering-Problem

170 Millionen Einwegbecher werden im Jahr allein in Berlin weggeworfen.

Berliner*innen produzieren jährlich rund 1,3 Millionen Tonnen Müll.

48 000 Tonnen Müll pro Jahr werden von den Berliner Straßen gesammelt.

Pro Quadratmeter kommen
in Berlin 2,7 Kippen.

Du, ich, wir(BERLIN) für eine müllfreie Zukunft.

Viele Berliner wissen gar nicht, dass ihr Alltagsverhalten zur Vermüllung der Umwelt beiträgt – und es gibt sogar weit verbreitete Irrtümer über Littering.

Umweltschaeden

Littering trägt zu einem Kreislauf bei, welcher verheerende Auswirkungen auf uns und besonders auf die Umwelt hat:   

  • Tiere verwechseln Abfall mit Nahrung oder verfangen sich darin 
  • Schädlinge wie Ratten werden in Siedlungsnähe gelockt, können Krankheiten übertragen  und werden zur Plage 
  • Kunststoffabfälle zerfallen zu Mikroplastik und gelangen so immer mehr ins Ökosystem, von dort auch in unsere Nahrung – und unsere Körper. Noch viele Generationen nach uns. 
  • Zigarettenstummel beinhalten eine Vielzahl an Giftstoffen, die nach und nach durch Regen ausgespült werden und in Böden und Gewässer gelangen  

Vermüllte Orte haben Auswirkungen auf unsere Luft-, Trinkwasser- und Lebensqualität. Unsere gelitterten Abfälle landen früher oder später besonders durch Wind und Regen in unseren Gewässern, wo die Reise der Verunreinigung erst so richtig Fahrt aufnimmt. Denn Kunststoffabfälle verrotten nicht einfach, sondern werden weitergespült und können über große Distanzen transportiert werden und schlussendlich landen sie in den Ozeanen80 % der Müllmenge im Meer kommt von Land und wird über Flüsse und Ufer eingetragen. In den Weltmeeren befinden sich so bereits mehr als 150 Millionen Tonnen Plastikmüll und jährlich kommen schätzungsweise drei Millionen Tonnen hinzu. Aus den Plastikmassen bilden sich regelrechte Inseln aus Müll. Mittlerweile gibt es weltweit fünf große Müllstrudel, in denen sich der Plastikabfall sammelt: im Indischen, im Nord- und Südatlantischen Ozean und im Nord- und Südpazifischen Ozean. Der größte bekannte Müllstrudel, der sogenannte “Great Pacific Garbage Patch” erstreckt sich von der Westküste Nordamerikas bis nach Japan im Nordpazifik. Die Größe des Strudels lässt sich nur schwer messen. Man geht jedoch von einer Fläche von rund 1,6 Millionen Quadratkilometern aus. Das ist mehr als vier Mal die Fläche Deutschlands

Noch mehr Information zur Vermüllung der Gewässer, findest du auf unserer Website ALLES IM FLUSS.

Muell und Zeit

Müll in die Umwelt zu werfen, dauert nur wenige Sekunden. Doch die Dauer, die der Müll in der Umwelt verweilt, ist weitaus länger. Es kann bis zu 450 Jahre dauern, bis eine Plastikflasche zerfälltWir produzieren Müll in einer Geschwindigkeit, mit der die Natur nicht mithalten kann. 

Papiertaschentücher, welche aus der Tasche fallen und dann einfach liegen gelassen werden, brauchen 5 Jahre bis sie zersetzt werden. Im Gegensatz dazu hat der Plastiksack eine Halbwertszeit von 120 Jahren. Im Vergleich: Da hat vor 120 Jahren die Verbreitung der Glühbirne gerade begonnen. Deutlicher schwieriger ist es, wenn man sich die Dauer von Plastikflaschen (500 -1.000 Jahre) und Glasflaschen (50.000 Jahre)  anschaut. Wenn Martin Luther eine Plastikflasche gehabt hätte, wäre diese mit großer Wahrscheinlichkeit heute noch wiederzufinden.  

Was man dagegen machen kann? Schau Dir unser Video dazu an: Scherbenhaufen.

Ressource Muell

Derzeit sind noch immer viele Verpackungen aus Plastik und werden somit aus der begrenzten Ressource Erdöl hergestellt. Bei der Gewinnung, der Produktion und beim Transport werden große Mengen an CO2 freigesetzt. Allein bei der Herstellung von Plastiktüten sind es weltweit 31 Millionen Tonnen CO2 im Jahr. Das Fatale ist, dass die Nutzungsdauer von Verpackungen meist nur wenige Minuten beträgt. Plastiktüten oder auch Take-away-Verpackungen werden durchschnittlich nur (ca. 25 Minuten) benutzt, bevor sie weggeworfen werden (DUH). Wenn diese in der Natur landen, dauert es sehr lange bis sie abgebaut werden können. Zudem werden diese Abfälle dem Materialkreislauf entzogen und können nicht recycelt werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Müll in der Mülltonne landet. 

Berlin kann man in vielen Worten beschreiben: bunt, tolerant, offen und vielfältig. Jedoch kommt sehr schnell auch dreckig. Berlin ist nicht die sauberste Vorzeigestadt: Kippen, Kronkorken, Plastiktüten, Scherben, Kaugummis, Take-away-Verpackungen, Hundehaufen und was man nicht sonst noch alles auf den Straßen findet. Berlin ist nicht sauber und das hat leider einen über Berlin hinaus bleibenden Eindruck hinterlassen. 

Wir finden, dass Berlin mehr als nur Dreck zu bieten hat und eine, saubere Chance verdient. 

Die Stadt entsorgt

Es ist ein Irrglaube, dass wir nichts mit dem Müll auf den Straßen, Gehwegen und in der Natur zu tun haben. Auch wenn wir nicht die Verursacher waren, tragen wir dennoch die Kosten der Beseitigung. Die Städte und Gemeinden müssen für die hohen Entsorgungskosten aufkommen. Allein in Berlin sind über 2.500 BSR-Mitarbeiter*innen täglich im Einsatz, um die Plätze und Straßen, Kieze und Parkflächen sauber zu halten. Berlin gibt jährlich viele Millionen an Steuergeldern aus, um unseren Müll wegzuräumen. Uns kostet es nichts, den eigenen Müll fachgerecht zu entsorgen.  

Wir finden, dass das Geld besser investiert werden kann. Im nächsten Abschnitt stehen Tipps für eine saubere Stadt.

Littering und Corona

Vor allem während der warmen und sonnigen Tage zieht es die Berliner*innen und Gäste der Stadt in die Parks und an die Ufer von Spree &Co. Durch den Verzehr von Take-out, das Trinken von alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken, Rauchen etc. wird der Müllberg nach draußen verlagert: Einwegverpackungen, Kippen, Kronkorken, Flaschen, Scherben, Grillzeug und Essensreste. Besonders während der Zeit als wegen der Covid-19-Beschränkungen Restaurant- und Bars geschlossen waren, gerieten die öffentlichen Mülleimer in Parks- und Grünanlagen an ihre Grenzen. Vor allem weil die meisten Take-away-Verpackungen zu groß für die Öffnungen der Mülleimer sind, verstopften diese schnell bzw. Entstand um den Eimer herum ein Haufen aus Verpackungsmüll und Glasfalschen.   

Als ein besonders auffälliger Übeltäter, wurde der Pizzakarton identifiziert.  

Um auf die Problematik aufmerksam zu machen, hatten wir 2019 besondere Aktionen. Diese stehen im nächsten Abschnitt.

Littering:
Umfrage „Berlin versinkt im Müll“

Wir wollten eure Meinung zur #Vermüllung von #Berlin hören:

  • Pfand auf Verpackungen?
  • Ein Taschen-Aschenbecher für unterwegs?

 

Die Ergebnisse könnt ihr euch ganz einfach anschauen und downloaden.

*Die Umfrage fand vom 19.05.2020 bis zum 22.06.2020 statt und es haben insgesamt 452 Personen teilgenommen.

Ergebnisse der letzten Befragung

wirBERLIN gegen Littering. Aktionen.

Es ist wichtig die Bevölkerung auf das Thema aufmerksam zu machen und ein Bewusstsein zu schaffen, damit weniger Müll entsteht. Deshalb macht wirBERLIN auf das Thema Littering aufmerksam und hat dabei verschiedene Strategien, wie die Bevölkerung mehr zum Thema erfährt, z.B. Park-Knigge, Plogging, Videos in Freiluftkinos und aktive Ansprache der Bevölkerung an den vermüllten Orten.

 

 

 

Anti-Littering durch den Park-Knigge

Auf Basis unserer Beobachtungen von Fehlverhalten in Parks und Grünanlagen hat wirBERLIN den ersten Berliner Park-Knigge erstellt. Die acht Verhaltensregeln sind in sechs Sprachen (Deutsch, Englisch, Polnisch, Spanisch, Arabisch und Türkisch) verfasst und werden durch Piktogramme unterstützt. Bei einem Kick-Off-Event am 08.07.2020 in der Hasenheide wurde der Park-Knigge gemeinsam mit Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln und Rainer Sodeikat vom Grünflächenamt Neukölln vorgestellt. Bei unseren Aktionen und Events verteilen wir den Park-Knigge an Bürger*innen.

Aktionstag 

wirBERLIN ruft seit 2011 berlinweit zu Cleanups im gesamten Stadtgebiet im Rahmen des jährlichen Aktionstages auf. An dem haben  bisher sich ca. 95.000 Engagierte in 2.700 Aktionen – von Kitakindern bis zum Seniorenclub, in allen Bezirken, Familien, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen, Unternehmen, Verwaltungen und Vereine – sich für ihr persönliches Lebens- und Wohnumfeld beteiligt haben. 

Müllburger Tor

Berlin ist keine Müllkippe!

In Berlin türmen sich die Müllberge. Besonders Take-away-Müll wie Pizzakartons, Cafébecher, Styroporverpackungen, Flaschen, Kronkorken und nicht zu vergessen Tausende Zigarettenkippen verschandeln wild verstreut die Berliner Parks, Grünanlagen und Uferbereiche und gefährden zudem massiv unsere Umwelt.

Sommer, Freizeit, Wiese, Strand, Wasser, Erholung, Sport und Spiel…ABER bitte ohne Müllberge zu hinterlassen! Für diese Botschaft steht das „MÜLLBURGER TOR“, eine ca. 5 Meter breite und 2 Meter hohe Installation in Form des Brandenburger Tors aus Pizzakartons, To-Go-Bechern, Plastikflaschen und anderen Verpackungsabfällen, dass im Auftrag der wirBERLIN gGmbH von den Künstlern des Vereins „Gute Sache“ umgesetzt und mit der freundlichen Unterstützung der Betreiber im Strandbad Plötzensee eingeweiht wurde.

 

Ballot Bins

 

Der Ballot Bin für Zigarettenkippen funktioniert wie eine Abstimmbox. Die Raucher stimmen mit ihrer Kippe über eine vorab angebrachte Frage ab und entsorgen die Kippen gleichzeitig in einem verschlossenen Behältnis. Die Kippen landen somit auf spielerische Art und Weise nicht in der Umwelt.

Im Mai 2019 haben wir im Rahmen des Events CleanUpTheBay an der Rummelsburger Bucht erstmalig einen BALLOT BIN in Berlin präsentiert. Nachdem wir ihn in UK entdeckt hatten, waren wir ganz begeistert von diesen speziellen Abstimmungs­behältern für Zigarettenkippen und wollten diese Idee unbedingt in Berlin ausprobieren. Gemeinsam mit der KlimaWerkstatt Spandau haben wir dann ein Projekt in der Spandauer Wilhelmstadt mit 15 Ballot Bins gestartet mit tollem Erfolg.
Wir freuen uns sehr, dass die Berliner Stadtreinigung – BSR, mit der wir seit 10 Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, nun einen größeren Test mit diesen Abstimmungsboxen gestartet hat und wünschen viel Erfolg!
Umweltbildung

Umweltbildung

Wir möchten nachhaltig gegen die Vermülling in Berlin angehen und haben uns deshalb viel mit dem Thema Umweltbildung auseinandergesetzt. Dadurch haben wir zielgruppenspezifische Informationsmaterial wie das Umweltschützer*innen-Paket und die Quiz-LES App erarbeitet.

Gum-Wall

Die Gum-Wall sorgt dafür, dass auf spielerische und effiziente Art die gekauten Kaugummis nicht in der Umwelt landen. Mit einem farbenfrohen, individuell gestaltbarem Papier macht die Gum-Wall auf sich aufmerksam, vorbeigehende Passant*innen können dann ihre Kaugummis auf ein Emoji kleben.

Aktionstag 2020

Pizza in die Box

 

Am Pfingstwochenende waren wir unterwegs und riefen die Berliner*innen und ihre Gäste dazu auf, ihre To-Go-Verpackungen nicht einfach in den Parks, auf den Wiesen, an den Ufern oder dem Gehweg liegen zu lassen. Stellvertretend für den steigenden Müllberg des Unterwegskonsums hatten wir den Pizzakarton ins Auge gefasst. Besonders in den letzten Wochen prägten Tausende davon Berlins öffentliches Erscheinungsbild und haben die gängigen Müllbehälter an ihre Grenzen gebracht. Daher hatten wir an diesem Wochenende auch gleich einen Lösungsansatz im Schlepptau: die Pizza-Box! 😃 Unterstützt werden wir durch die Künstler vom Gute Sache e.V., die die Boxen gebaut haben.

Gewinnerin Plakatwettbewerb 2020

Plakatwettbewerb für Kinder

Seit 2015 ruft wirBERLIN Kinder in ganz Berlin auf, kreativ zu werden und zu einem Thema rund um Berlin und eigenverantwortliches Umweltbewusstsein ein Plakat zu gestalten. In 2021 lautet das Motto „Schützt die Umwelt, sie ist unsere Zukunft!“. Das Gewinnerplakat wird in den Sommermonaten berlinweit plaktiert.

Titelbild Saubere Städte

»Saubere Städte«

Mit der Veranstaltungsreihe »Saubere Städte«soll ein nachhaltiger, partizipativ gestalteter Austausch zu kommunalen Kampagnen und Maßnahmen zur Müllvermeidung/-beseitigung initiiert werden und der Frage nachgegangen werden, wie wir gemeinsam urbane Herausforderungen der Zukunft bewältigen. Dabei soll vor allem auch die Rolle und Verantwortung des Bürgers in den Blick genommen werden: wo enden die Aufgaben, die Wirkungsbereiche hoheitlicher, kommunaler Stadtreinigung und wo setzt Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement sinnvoll und zielführend ein. Wenn Sie Interesse am kommunalen Austausch haben, wenden Sie sich an Sebastian Weise.

Buergerdialog

Bürgerdialog

Ein Austausch und ins Gespräch kommen, kann nur von beiden Seiten ausgeführt werden. Deshalb laden wir zu verschiedenen Themen Expert*innen und Bürger*innen ein, um in einen Dialog zu kommen. Themen über die wir bisher gesprochen haben, waren z.B. „Wassermangel und Klimakrise in der Hauptstadtregion“Mikroplastik in Kosmetik” und „Fast Fashion”. 

 

Anti-Littering-Video-Serie

Mit einer 5-teiligen Videoserie wollen wir neben dem haptischen Park-Knigge auch digital dafür sorgen, dass weniger Müll im öffentlichen Raum entsteht und die Menschen verantwortungsvoller handeln.
 

 

 

 

 

Zukunftsvision. Unverpackte Gesellschaft.

Wir möchten nicht nur den Müll wieder aus der Umwelt holen oder mit Anti-Littering dafür sorgen, dass der nicht in die Umwelt gelangt. Wir möchten weg von der verpackten Gesellschaft und hin zur unverpackten Gesellschaft. Denn auch wenn der Müll in der vorgesehenen Mülltonne landet, sind die Mülldeponien voll und nicht alles kann recycelt werden. Da jeder von uns zu viel Verpackungsmüll konsumiert, kann auch jeder Einzelne etwas dagegen unternehmen. Wir möchten deshalb zeigen wie einfach Zero Waste ist und wie schnell man das in den eigenen vier Wänden umsetzen kann.  

 

 

 

 

„Trashy Tuesday“ auf Instagram und Facebook

Mit unserer Instagram-Serie #TrashyTuesdayBerlin wollen wir auf das Problem des #littering aufmerksam machen, nützliche Infos geben und natürlich dazu aufrufen: Stop Littering!

Also macht mit und zeigt uns vermüllte Orte und schickt uns Bilder eurer Clean-Up Aktionen unter dem Hashtag #TrashyTuesdayBerlin

 

 

 

 

 

„Do it yourself“ auf ALLES IM FLUSS

Jeden Freitag veröffentlichen wir auf unserem AIF-Blog und auf Instagram nützliche Tipps und Tricks, wie man im Alltag weniger Müll produziert.

Wir zeigen wie man einfach Verpackungen einsparen kann, z.B. mit einem selbstgemachten Kaffee-Peeling, den besten Tricks für Zero-Waste-To-Go oder mit dem umweltschonenden Weihnachtsbaum. Alles Beiträge findest du auf unserem AIF-Blog.

Europaweit gegen Littering. Aktionen.

Um der Vermüllung in öffentlichen Räumen entgegenzuwirken, wurden europaweit unterschiedliche Strategien und Gegenmaßnahmen entwickelt wie etwa höhere Geldstrafen für Müllsünder, Umweltbildungs-Projekte für Kitas und Schulen oder Plakatkampagnen, die auf das Thema aufmerksam machen sollen. Hier eine Auswahl der bereits vielfältigen Anti-Littering Maßnahmen:   

Berlin und Hamburg:

Auffällig gestaltete Mülleimer mit großem, bunt markiertem Einwurf zu finden in Berlin und Hamburg. Diese machen durch lustige Sprüche auf sich aufmerksam, welche teilweise einen lokalen Bezug haben, um die Menschen dazu zu bewegen ihren Kiez sauer zu halten.   

Kopenhagen und Köln:

Grüne Fußspuren auf der Erde führen die Bürger von Kopenhagen und Köln zu den nächsten Mülleimern, um deren Fehlverhalten indirekt zu lenken und deren Aufmerksamkeit zu bekommen. Diese Methode zeigt eindeutige Erfolge hervorgehend aus der Studie hat sich das Littering Verhalten und somit der Müllanteil um 46% verringert.   

Deutschlandweit:

Mit Pfandbechern für den Coffee-To-Go hat RECUP (recup.de) ein deutschlandweites Mehrwegsystem entwickelt. Hierbei kann Kaffee im nachhaltigen Becher bestellen, danach entweder wieder abgeben oder beim nächsten Mal wieder benutzen und so einen Preisnachlass erhalten. Dadurch können Tausende Einwegbecher ersetzt werden, die sonst oftmals auf den Straßen landen.   

EU Plastik Verbot

Europaweit:

Doch Littering ist nicht nur in den Kommunen angekommen, sondern auch in der Politik. Damit in den nächsten Jahren nicht noch mehr Plastikabfälle in die Umwelt gelangen, ist ab dem 03. Juli 2021 die Herstellung von Einweg-Plastik in der ganzen EU verboten. Dabei werden sowohl expandiertes Polystyrol (Styropor) als auch biobasierte oder biologisch abbaubare Kunststoffe nicht mehr erlaubt sein. Dies gilt für die folgenden Einwegprodukte: Wattestäbchen, Besteck, Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff, To-go-Getränkebecher, Fast-Food Verpackungen und Wegwerf-Essensbehälter.
(Die Bundesregierung)

 

 

Plogging mit ALLES IM FLUSS Partner Julian Grzybowski

Der Trendsport aus Schweden vereint Joggen und Müll aufsammeln, also „Schwitzen“ und „Gutes für die Umwelt tun“ – perfekt! Joggen macht dich fit. Plogging macht dich fitter! Durch die Kombination von verschiedenen Bewegungsabläufen beim Aufsammeln des Mülls wie Vorbeugen und In-die-Knie-gehen, ist der Trainingseffekt noch effektiver. In diesem Video zeigen wir euch 5 verschiedene Bewegungsabläufe. Probiert’s aus: Laufschuhe an, Mülltüte schnappen und losploggen! Viel Spaß!

Noch mehr hilfreiche Tipps zu Zero Waste

Und abschließend…